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Mal ein Story-Telling über mich selbst

Schon zu Anfang an, war der Anfang dann mein Ende.|
Es fing schon in der Schule an, ich stand immer an der Grenze.||
Keiner wollte mit mir spielen, weil ich nicht der Schönste war.|
Hatte eine Brille, Segelohren und spielte zu hart.||

Ich war nicht wirklich selbstbewusst, war mir keiner Schuld bewusst.|
War immer der Kleinste, den man an der Bushaltestelle schubst.||
War immer der Schwächste, wollte doch nur Freunde finden.|
Doch konnte man mich alleine in meinem Zimmer finden.||

Tagein Tagaus, dann kam ich auf die Realschule.|
Doch auch da war ich wieder nicht der Coole.||
Ich boxte mich so durch, bis in die Achte.|
Während ich schon damals nicht wirklich lachte.||

Auch die Lehrer waren nicht überzeugt, so wurd' ich nicht versetzt.|
Zu Hause gab es ständig Streit, ich war dauernd entsetzt.||
Ich stellte mir oft vor, Peinigern die Kehle zu zerschlitzen.|
Blut würde spritzen, doch ich ließ alles auf mir sitzen.||

Neue Klasse, altes Spiel, ich war wieder allein.|
Doch dann kamen Andy und Martin, die waren auch allein.||
Ich schloss uns zusammen, jetzt waren wir drei.|
Nicht die beste Kombi, aber lieber so als allein.||

Andy stichelte, Martin trug die Kämpfe aus.|
Und ich schlichtete, machte dann das Beste draus.||
Doch war ich unglücklich, alles schoß mir in den Kopf.|
Und da wusste ich schon wieder, was dann kommt.||

Doch in der Realschule bekam ich eine hübsche Freundin.|
Jeder machte sich lustig, sie wollten es verleugnen.||
Ich wusst' nicht, wie eine Beziehung funktioniert.|
Und so hab' ich diese dann auch ruiniert.||

Nicht versetzt, runter auf die Hauptschule, als Einzelgänger.|
Doch diesmal ballte ich die Fäuste, nicht noch länger!||
Das erste Mal, ließ ich dann die Schädel knacken.|
Erste Anklage, erste Aussage, aber ich musste es machen.||

Mein Selbstvertrauen schoß in die Höhe, ich fühlte mich gut.|
Und ab da wurde ich ein Monster, ein Monster voller Wut.||
Dauernd Streß, hier und da 'ne Schlägerei.|
Erst die Fäuste, dann Totschläger, Messer, Blei.||

Das ging 'ne Weile so, aber jeder hatte Angst.|
Es war nicht der rechte Weg, doch ergriff ich meine Chanc'.||
Dann legte ich mir die Maske zu, ab da an nur noch Litto.|
Spielte dauernd auf Risiko, schlug hier und da Leute KO.||

Zuhause gab' es dann nur noch Streit, mein Vater holte aus.|
Und damit schlug' er mir die Gefühle aus.||
Ich wurde kalt, zeigte meine Gefühle nicht.|
Für mich gehört Gefühle zeigen einfach nicht zu meiner Pflicht.||

Dort lernte ich meine zweite Freundin kennen, sie war kaputt wie ich.|
Doch war sie anders, ich dachte, sie versteht mich.||
Nach hin und her, immer mehr zog ich doch bei ihr ein.|
Und lebten in ihrem Zimmer, tagaus tagein.||

Immermehr standen hinter mir, wir hatten die Schule regiert.|
Keine Kompromisse, doch verteidigte ich die, die dauernd verlier'n.||
Gewalt ist keine Lösung, Kommunikation heutzutage auch nicht.|
Doch es wurde immer mehr, von Taglicht zum Blaulicht.||

In der Pause war ich der Gangster, im Unterricht der Streber.|
Doch keiner lachte, wenn doch, zerschlug ich dessen Leber.||
Dann war es so weit, ich schaffte den Sprung.|
So bekam ich am Ende meinen Realschulabschluss.||

Mein Ziel war Informatik, mit PC's kenn' ich mich aus.|
Doch lachte ich den Lehrer an der BBS nur aus.||
Ich schrieb nur einsen und zwei', viel zu leicht.|
Im Unterricht schlief ich dann öfters ein.||

Schwänzte oft, lag' im Bett meiner Freundin, hatte kein Bock.|
Brach' die Schule ab und begann meinen ersten Job.||
Hilfsarbeiter in einer Klempnerei, den ganzen Tag auf dem Bau.|
Es war zwar nicht meins, aber ich machte nie blau.||

Dann kam immer mehr Streit, meine Freundin und ich zofften uns immer mehr.|
Und irgendwann dann konnte ich nicht mehr.||
Wir trennten uns, ich kam wieder nach Hause.|
Doch fühlte ich mich nicht zu Hause.||

Meine Eltern stritten sich, stritten sich um mich.|
Doch weiß ich auch, sie liebten mich.||
Dann ging's nicht mehr, ich sollte was lern'.|
Sie schickten mich zu Mama, für mich war es schwer.||

Zu lange war ich da, ich fühlte mich nicht willkomm'.|
Jeden Tag durch den Streß war ich benomm', sah' alles verschwomm.||
Mein erstes Auto, ein alter Mercedes in weiß.|
Und ich war nur unterwegs, wo ich war? Keiner weiß.||

Dann die Karre kaputt und ich bekam nen Almera.|
Tausend Euro, viel zu viel für mich in der Lehre.||
Doch war das Auto in meinem Leben die wichtigste Person.|
Mit ihm habe ich keine Straße hier verschont.||

Dann lernte ich die Dritte kennen, es war Liebe auf den ersten Blick?|
Ich dachte schon, mich traf mein ganzes Glück.||
Doch schon von Anfang an war ich mal wieder der Hund.|
Sie machte mit mir, was sie wollte, mir wurd das zu bund.||

Drei mal betrogen, und trotzdem hing ich an ihr.|
Doch verlor weiter die Angst, sie zu verlier'n.||
Immer ein hin und her, was sollte ich machen.|
Meine Miene immer finsterer, noch immer kein Lachen.||

Doch dann der Unfall, mehrfach Überschlag gegen den Baum.|
Karre kaputt, ich fast unverletzt, wie in einem Traum.||
3 Tage Krankenhaus, dann war ich da wieder raus.|
Kam zum Wrack meiner Karre und brach' fast in Tränen aus.||

Mit meiner Freundin wurd' es zu viel, es ging nicht mehr.|
Ich diskutierte mit ihr, doch sie interessierte es nicht sehr.||
Dann reichte es mir, ich machte Schluss.|
Für mich war es Befreiung, für sie ein Kopfschuss.||

Eineinhalb Jahre dann bei ihr und ich wollte zurück.|
Und meine Eltern wollten es, sie nahmen mich zurück.||
Doch irgendwas war da noch, was mich bedrückt.|
Und es zerriss mich weiter, Stück für Stück.||

Doch mit einem Mal kam mir der Funke, ich werde alles geben.|
Musste erstmal alles verlieren um dann das Beste zu geben.||
Heute arbeit' ich viel, hab zwar keine Freizeit.|
Aber hab' Geld, Fleiß und verlor' meine Feigheit.||

Nur frage ich mich, warum Freunde meine Freundschaft nicht schätzen.|
Und mich so stark verletzen, und warum muss mich die Liebe so zerfetzen.||
Ich gebe alles, verlier' oft meine eigene Seele.|
Doch muss ich in Freundschaften immer nur geben.||

Warum Gott mir kein Glück gönnt, mich fallen lässt.|
Warum mich das alles immer mehr verletzt..||
Ich will nicht, dass das jemand auch nur ein bisschen merkt.|
Doch merke ich es selber, ich fühl' mich so leer.||




#Litto
15.9.14 20:18
 
Letzte Einträge: Einfach nur weg! , Wirkung meines Blog auf andere Blogger, Jemand, der mich hört., Neue Kategorie, Probleme, aber Alternativweg wird gesucht


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