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Um halb sechs klingelt der Wecker, jetzt heißt's aufsteh'n.|

Der erste Weg zur Anlage, erste Aktion: Aufdreh'n.||

Irgendwie muss ich mich motivieren, doch ich habe keinen Bock.|

Entzünd' die Kippe, genieße den intelektuellen Hip Hop.||

 

Arbeitskleidung an, die Sicherheitsschuhe geschnürt.|

Der Weg zur Küche, der durch das Zimmer meines Bruders führt.||

Auf dem Weg nach unten ruf' ich ihm die Uhrzeit zu.|

Demotiviert doch mit Kragen hoch bereit ich meinen Kaffee zu.||

 

Sechs Uhr, draußen herrscht dichter Nebel, undurchdringlich.|

Doch den Griff der Tür find' ich, mir ist ganz schwind'lig.||

Um wach zu werden, zwing' ich den Subwoofer zur Höchstleistung.|

Hohe Drehzahl, es ist windig, ich scheiß' auf Verschleiß und.||

 

Auch die Kälte lässt mich kalt, wenn ich über den Asphalt knall'.|

Fenster einen Schlitz auf, damit ich nicht ganz verqualm'.||

Radfahrer und Fußgänger erschrecken beim Grölen des Motors.|

Mein kaputter Auspuff schallt durch meinen ganzen Wohnort.||

 

Stumpfe Miene, gelassene Haltung und ich polarisier' die Schaltung.|

Durch hartes Bremsen pulverisier' ich die Bremsen, Staubumwandlung.||

Der Motor glüht, die Kolben haben zu tun, dann springt der Lüfter an.|

Als läuft die Turbine an, werd' ich durch Lautstärke schon früh erkannt.||

 

Ich fahr' auf den Parkplatz, die Konkurrenz dreht sich argwöhnisch um.|

Sitz einen Moment noch im Auto, check' das iPhone, dreh' die Anlage stumm.||

Was kann ich dafür, wenn sich deren Gemüter erregen?|

Irgendwie muss ich ja den Tag überleben, ohne lang' zu reden.||

 

Erwartungsgemäß bin ich da, schon um zehn vor sieben.|

Mein Mitarbeiter taucht auf um sieben, dann wird der Einsatz beschrieben.||

Wir packen Material zusamm', dann machen wir uns auf den Weg.|

Und schon merken wir, dass Walsrode schon morgens lebt.||

 

Auf der Baustelle angekomm', machen wir uns an die Arbeit.|

Meine Verletzungen brennen und verschaffen mir mein Leid.|

Es wird gearbeitet, bis wir fertig sind hier.|

Der Tiefpunkt setzt ein, dann ist es viertel nach vier.||

 

Auf dem Heimweg selbes Spiel, nichts änderte sich.|

Auch nicht mein Blick, der selbe Ansatz, das gleiche Gesicht.||

Dann zu Hause, geduscht umgezogen, doch ich muss weiter.|

Das Wetter ist heiter und ich will hoch hinaus auf der Karriereleiter.||

 

Wie sagt man: "Ich bin Jung und brauch das Geld".|

Also arbeite ich, solange wie mich der Körper hält.||

Zusätzlich fahr' ich Pizza aus, wegen dem Geld und weil ich es brauch.|

Denn nur auf dem Asphalt fühl' ich mich zu Haus.||

 

Feierabend, an der Grenze der Belastbarkeit bin ich daheim.|

Doch meine Nacht wird noch sehr lang sein.||

Kein Auge krieg' ich zu, ich denke immer nur daran.|

Diese Begierde zieht mich in seinen Bann.||

 

Irgendwann sagt auch der Körper zu mir Nein.|

Ein Blick auf die Uhr, um halb zwei schlaf' ich ein.||

Morgens klingelt der Wecker wieder um die gleiche Zeit.|

Und mal wieder startet der gräuliche Alltagsbrei.||

 

#Litto

 

 

27.8.14 14:30
 
Letzte Einträge: Einfach nur weg! , Wirkung meines Blog auf andere Blogger, Jemand, der mich hört., Neue Kategorie, Probleme, aber Alternativweg wird gesucht, Mal ein Story-Telling über mich selbst


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