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Mal ein Story-Telling über mich selbst

Schon zu Anfang an, war der Anfang dann mein Ende.|
Es fing schon in der Schule an, ich stand immer an der Grenze.||
Keiner wollte mit mir spielen, weil ich nicht der Schönste war.|
Hatte eine Brille, Segelohren und spielte zu hart.||

Ich war nicht wirklich selbstbewusst, war mir keiner Schuld bewusst.|
War immer der Kleinste, den man an der Bushaltestelle schubst.||
War immer der Schwächste, wollte doch nur Freunde finden.|
Doch konnte man mich alleine in meinem Zimmer finden.||

Tagein Tagaus, dann kam ich auf die Realschule.|
Doch auch da war ich wieder nicht der Coole.||
Ich boxte mich so durch, bis in die Achte.|
Während ich schon damals nicht wirklich lachte.||

Auch die Lehrer waren nicht überzeugt, so wurd' ich nicht versetzt.|
Zu Hause gab es ständig Streit, ich war dauernd entsetzt.||
Ich stellte mir oft vor, Peinigern die Kehle zu zerschlitzen.|
Blut würde spritzen, doch ich ließ alles auf mir sitzen.||

Neue Klasse, altes Spiel, ich war wieder allein.|
Doch dann kamen Andy und Martin, die waren auch allein.||
Ich schloss uns zusammen, jetzt waren wir drei.|
Nicht die beste Kombi, aber lieber so als allein.||

Andy stichelte, Martin trug die Kämpfe aus.|
Und ich schlichtete, machte dann das Beste draus.||
Doch war ich unglücklich, alles schoß mir in den Kopf.|
Und da wusste ich schon wieder, was dann kommt.||

Doch in der Realschule bekam ich eine hübsche Freundin.|
Jeder machte sich lustig, sie wollten es verleugnen.||
Ich wusst' nicht, wie eine Beziehung funktioniert.|
Und so hab' ich diese dann auch ruiniert.||

Nicht versetzt, runter auf die Hauptschule, als Einzelgänger.|
Doch diesmal ballte ich die Fäuste, nicht noch länger!||
Das erste Mal, ließ ich dann die Schädel knacken.|
Erste Anklage, erste Aussage, aber ich musste es machen.||

Mein Selbstvertrauen schoß in die Höhe, ich fühlte mich gut.|
Und ab da wurde ich ein Monster, ein Monster voller Wut.||
Dauernd Streß, hier und da 'ne Schlägerei.|
Erst die Fäuste, dann Totschläger, Messer, Blei.||

Das ging 'ne Weile so, aber jeder hatte Angst.|
Es war nicht der rechte Weg, doch ergriff ich meine Chanc'.||
Dann legte ich mir die Maske zu, ab da an nur noch Litto.|
Spielte dauernd auf Risiko, schlug hier und da Leute KO.||

Zuhause gab' es dann nur noch Streit, mein Vater holte aus.|
Und damit schlug' er mir die Gefühle aus.||
Ich wurde kalt, zeigte meine Gefühle nicht.|
Für mich gehört Gefühle zeigen einfach nicht zu meiner Pflicht.||

Dort lernte ich meine zweite Freundin kennen, sie war kaputt wie ich.|
Doch war sie anders, ich dachte, sie versteht mich.||
Nach hin und her, immer mehr zog ich doch bei ihr ein.|
Und lebten in ihrem Zimmer, tagaus tagein.||

Immermehr standen hinter mir, wir hatten die Schule regiert.|
Keine Kompromisse, doch verteidigte ich die, die dauernd verlier'n.||
Gewalt ist keine Lösung, Kommunikation heutzutage auch nicht.|
Doch es wurde immer mehr, von Taglicht zum Blaulicht.||

In der Pause war ich der Gangster, im Unterricht der Streber.|
Doch keiner lachte, wenn doch, zerschlug ich dessen Leber.||
Dann war es so weit, ich schaffte den Sprung.|
So bekam ich am Ende meinen Realschulabschluss.||

Mein Ziel war Informatik, mit PC's kenn' ich mich aus.|
Doch lachte ich den Lehrer an der BBS nur aus.||
Ich schrieb nur einsen und zwei', viel zu leicht.|
Im Unterricht schlief ich dann öfters ein.||

Schwänzte oft, lag' im Bett meiner Freundin, hatte kein Bock.|
Brach' die Schule ab und begann meinen ersten Job.||
Hilfsarbeiter in einer Klempnerei, den ganzen Tag auf dem Bau.|
Es war zwar nicht meins, aber ich machte nie blau.||

Dann kam immer mehr Streit, meine Freundin und ich zofften uns immer mehr.|
Und irgendwann dann konnte ich nicht mehr.||
Wir trennten uns, ich kam wieder nach Hause.|
Doch fühlte ich mich nicht zu Hause.||

Meine Eltern stritten sich, stritten sich um mich.|
Doch weiß ich auch, sie liebten mich.||
Dann ging's nicht mehr, ich sollte was lern'.|
Sie schickten mich zu Mama, für mich war es schwer.||

Zu lange war ich da, ich fühlte mich nicht willkomm'.|
Jeden Tag durch den Streß war ich benomm', sah' alles verschwomm.||
Mein erstes Auto, ein alter Mercedes in weiß.|
Und ich war nur unterwegs, wo ich war? Keiner weiß.||

Dann die Karre kaputt und ich bekam nen Almera.|
Tausend Euro, viel zu viel für mich in der Lehre.||
Doch war das Auto in meinem Leben die wichtigste Person.|
Mit ihm habe ich keine Straße hier verschont.||

Dann lernte ich die Dritte kennen, es war Liebe auf den ersten Blick?|
Ich dachte schon, mich traf mein ganzes Glück.||
Doch schon von Anfang an war ich mal wieder der Hund.|
Sie machte mit mir, was sie wollte, mir wurd das zu bund.||

Drei mal betrogen, und trotzdem hing ich an ihr.|
Doch verlor weiter die Angst, sie zu verlier'n.||
Immer ein hin und her, was sollte ich machen.|
Meine Miene immer finsterer, noch immer kein Lachen.||

Doch dann der Unfall, mehrfach Überschlag gegen den Baum.|
Karre kaputt, ich fast unverletzt, wie in einem Traum.||
3 Tage Krankenhaus, dann war ich da wieder raus.|
Kam zum Wrack meiner Karre und brach' fast in Tränen aus.||

Mit meiner Freundin wurd' es zu viel, es ging nicht mehr.|
Ich diskutierte mit ihr, doch sie interessierte es nicht sehr.||
Dann reichte es mir, ich machte Schluss.|
Für mich war es Befreiung, für sie ein Kopfschuss.||

Eineinhalb Jahre dann bei ihr und ich wollte zurück.|
Und meine Eltern wollten es, sie nahmen mich zurück.||
Doch irgendwas war da noch, was mich bedrückt.|
Und es zerriss mich weiter, Stück für Stück.||

Doch mit einem Mal kam mir der Funke, ich werde alles geben.|
Musste erstmal alles verlieren um dann das Beste zu geben.||
Heute arbeit' ich viel, hab zwar keine Freizeit.|
Aber hab' Geld, Fleiß und verlor' meine Feigheit.||

Nur frage ich mich, warum Freunde meine Freundschaft nicht schätzen.|
Und mich so stark verletzen, und warum muss mich die Liebe so zerfetzen.||
Ich gebe alles, verlier' oft meine eigene Seele.|
Doch muss ich in Freundschaften immer nur geben.||

Warum Gott mir kein Glück gönnt, mich fallen lässt.|
Warum mich das alles immer mehr verletzt..||
Ich will nicht, dass das jemand auch nur ein bisschen merkt.|
Doch merke ich es selber, ich fühl' mich so leer.||




#Litto
15.9.14 20:18


Probleme, aber Alternativweg wird gesucht

Leider habe ich im Moment starke Internetprobleme, daher kommt jetzt erst wieder was, aber das dürfte ja sowieso keinen Interessieren (obwohl ich anderes hoffe).

 

Aber hier ist wieder ein wenig Realtalk. :

 

Manchmal such' ich den Neustart, einfach von vorn.|
Doch sowas funktioniert nur auf Youtube oder Youporn.||
Alles verlor'n? Ich sehe es als zweite Chance.|
Denn dann glaubt Gott, dass ich es schaffen kann.||

Ich nahm' mir Vorbereitungszeit, überlegte mir 'nen Plan.|
Entfesselte Gedanken, entlud dann diese Minigun.||
Zeigte euch, mit eurem Mitleid geht ihr mir am Arsch vorbei.|
Zog hinter mir eine brennende Spur wie beim Firefly.||

Mir ist egal, was hinter mir noch verbennt.|
Ob man noch was wiedererkennt, solang' ich noch meinen Weg erkenn'.||
Statistisch gesehen geht es bergab mit unserer Jugend.|
Doch hinterlasse ich auf dem Asphalt glühende Spuren.||

Während ihr im Mitleid ertrinkt und unerkennend rumflennt.|
Will ich, dass man mich in zwanzig Jahren immernoch erkennt.||
Ich will soweit sein, dass ich nicht mehr auf Etiketten gucke.|
Sondern mir das leiste, in dass ich mich vergucke.||

Ich will um die Träume kämpfen, auch wenn man verliert.|
Auch wenn es schwer ist, wenigstens hat man's probiert.||
Damals sagten meine Eltern, du wirst hinter Gittern landen.|
Mein Bruder wird Polizist, wegen dem werden viele hinter Gittern landen.||

Heute ist die Zeit anders, sie glaube, dass ich es kann.|
Ich bin arrogant, so stark, dass man es kaum fassen kann.||
Doch ich darf, denn ich habe meine Ideale eingehalten.|
Ehrlichkeit, aufrichtig, mit voller Kraft allem standgehalten.||

Ich brauchte keine Medikamente oder gutes Zureden.|
Motivation ist einfach besser zu sein, später besser zu leben.||
Zeigt man mir, dass man auch den Willen hat weiterzumachen.|
Trotz Niederschläge aufzustehen und trotzdem zu lachen.||

Helfe ich gern und lass' die Leute für mich wichtig werden.|
Solange man um sich selber kämpft, bis sie sterben.||
Ich will jemanden, der meine Probleme verstehen kann.|
Bei dem sogar ich denke, dass er mir helfen kann.||

Wo ich meine Maske einfach ablege, sie verlieren kann.|
Weil ich dann weiß, dass ich jemanden mehr lieben kann.||
Zeigt man der Welt, wie man wirklich ist, frisst sie ein' auf.|
Weil die Welt merkt, dass man sowas nicht brauchen kann.||

Ich will manchen einfach zeigen, wie ich wirklich bin.|
Die verstehen, dass auch mal weine und am Ende bin.||
Das auch ich mal Ziele aus den Augen verlier'.|
Mir aber sagt, dass mich meine Narben nicht umsonst verzier'n.||

Ich kann's auch alleine durchziehen, aber dann wird's kalt.|
Dann ist die Wahrscheinlichkeit: "Ich werde alleine alt."||
Eine Hand wäscht die Andere, ich mach' mich stark, wenn es ist.|
Dann kann ich die stärkste Mauer sein, die dich unterstützt.||

Doch einfach so auf meine Stärke hoffen ist einfach schlecht.|
Weil das in mir keine positiven Gefühle erweckt.||
Getauft ist die Maske Litto und Michael bleibt versteckt.|
Bis jemand kommt, für den ich dann diese Maske versteck'.||

Doch bis dahin bleib' ich weiter den, den jeder hasst.|
Denn ich kümmer' mich nicht darum, was man hat.||
Mich interessiert mehr, was mir der Charakter sagt.|
Ob er mich anspricht und ob ich diese Person mag.||
 
#Litto

 

14.9.14 16:13


Neue Kategorie

Hallo liebe Blogger und Bloggerinnen,

 

da ich ab und zu eine Durststrecke in punkto Rap/HipHop habe und vielleicht auch Gleichgesinnte im Zocken an der Sony PS3 finden möchte, berichte ich ab und zu auch über meine Erlebnisse im Spiel.

 Vielleicht kommen weitere Kategorien, in denen ich verschiedene Dinge festhalte, aber das muss ich erstmal noch überdenken.

 

Ich hoffe, diese Idee kommt gut an, bzw. wird überhaupt bemerkt. 

 

#Litto

3.9.14 19:56


Punchline-Berreta (Teil 1)

Biologisch stech' ich mit Überreife hervor.|

Steige gen Himmel empor, ihr habt schon längst verlor'n.||

Bahnbrechend wie Geschwindigkeiten, da kannst du nicht streiten.|

Ich wie du, oder du wie ich? Nein, stopp' das Byten.||

 

Vorranmaschierend wie ein Heerführer, Selbstbewusst wie der Führer.|

Ich lass' dich leiden, wie Kindesmisshandler und Entführer.||

Der psychotische chaosverbreitende, einreitende, einleitende.|

unvermeindliche Rückradbrecher auf der Klinge, Messersschneide.||

 

Geklaut wie die Punchline-Berreta, oder Cohibasdealer.|

Gewinner wie ein erfolgreicher Casinospieler.||

 Maserati, Bugatti BMW.|

Grean Piece, Dope oder Kokain wie Schnee.||

 

Leider muss ich an dieser Stelle abbrechen, da noch etwas wichtiges dazwischen gekommen ist und es jetzt bereits 22:40 ist.

Da ich morgen wieder arbeiten muss, muss das erst einmal reichen.

Morgen kommt wieder etwas mehr. Welche Kategorie ich wähle, entscheide ich spontan.

 

#Litto

 

 

2.9.14 20:57


Jemand, der mich hört.

In all' der Gefühlsduselei, fühlte ich mich oft allein.|

Doch von irgendwoher, hörte jemand meinen stummen Schrei.||

Ich hatte mich schon aufgegeben, hinter mir das Leben.|

Hatte keinen Segen, hatte nur Wut, Hass, kein Bestreben.||

 

Als ich alles abwandte, als sich alles abwandte.|

Lief ich weg, ich wusste nicht, wovor ich wegrannte.||

Verlor' stark die Lust einfach weiterzumachen.|

Einfach heiter zu lachen, vergaß die Spur breiter zu machen.||

 

Aber doch gab' es jemanden, der mich interessierte.|

Den ich anscheinend interessierte, was auch immer passierte.||

Gefühlt meine Gebete erhört,als würd' man mich verstehen.|

Jemand, der mich hört, wie kann sowas angehen?||

 

Ich war schon bereit, meine Worte zu verstecken.|

Zu schweigen, meine Gefühle zu verdecken.||

Doch da gab es jemand, der mich davon abhielt.|

Gefühlt jemand, der wie ich in der gleichen Liga spielt.||

 

Auch wenn ich darüber kaum ein Wort verlier'.|

Ist es doch das, was mich seitdem jeden Tag motiviert.||

Das all' meinen Hass zeitweise einfach pulverisiert.|

Das meine Art bewarte, wobei ich dachte, die stirbt.||

 

Kann ich abends wegen meiner Gedanken nicht schlafen.|

Muss ich mir einfach nur Gedanken darüber machen.||

So unbeholfen sorgenfrei, einfach fixiert auf die Augenblicke.|

Die meine Augen füllen, wenn ich wieder in die Augen blicke.||

 

#Litto

31.8.14 01:56


Wirkung meines Blog auf andere Blogger

Ich kann mir vorstellen, wie der Blog auf andere wirkt.

Mein neuer Blog taucht in der Blogliste auf, hat einen komischen Titel oder gar keinen, wird dann aus Neugierde angeklickt und dann liest man sich meine Lyric durch und denkt sich: "Was schreibt der Idiot da?"

 Kurz erklärt:

Wenn ich meine Lyric schreibe, dann suche ich mir einen Beat aus, der meinem Thema entspricht und fange dann an zu texten.

Da ich gerne einfach aus freiem Gedanken schreibe, sind da jetzt nicht die übertrieben lyrisch ansprechenden Reime dabei, sondern enden eher in Zweckreimen. Gerade in dem sogenannten "Story-Telling" sind fast ausschließlich nur Zweckreime oder auch sogenannte "Haus-Maus-Reime"*.

Beim Story-Telling geht es auch mehr um den Inhalt, als um die Reime. 

Ich verbreite meine Lyric sehr gerne und ich habe sonst auch viel Zeit in einen Text gesteckt.

Da ich jetzt aber 7 Tage die Woche arbeiten muss/will (Ausbildung und Nebenjob), habe ich leider nicht viel Zeit, um diese in meine Texte zu stecken.

Je nachdem, wie sich das mit meinem Blog entwickelt, entscheide ich, wie aktiv und wie viel Blut ich in diesen Blog stecke.

Ich würde mich freuen, wenn es den/die Eine/n oder Andere gibt, der/die sich die Texte durchliest und es wäre auch genial, Lob oder auch Kritik, vielleicht auch eigene Gedanken dazu zu schreiben.

Bei Interesse kann man auch gerne erstmal über myblog mit mir kommunizieren, ich bin kein Unmensch, im Gegenteil, ich freue mich auch über Erfahrungen und Gedanken anderer Personen.

 

Wenn ihr hier kommentiert oder was auch immer, dann bitte nicht mit irgendwelchen Kommentaren wie: "Du kannst nicht rappen" (Gab es hier schon, ich rappe hier nicht, ich texte hier. Denn meinen Rap kann man über einen Text nicht hören) oder "Du bist voll scheiße" etc.

Denn ich habe die Funktion für's Kommentare löschen noch nicht gefunden und ich möchte mich auch nicht jedesmal damit rumärgern.

 

Wahrscheinlich haben meine Blogs erst ein paar Blogger gelesen und einfach wieder weggeklickt. 

Aber vielleicht habe ich ja jemanden mit meiner "Rede" angeregt, auch seinen "Senf" dazu zugeben. :D

 

Schönen Abend/Nacht noch.

 

#Litto

 

*"Haus-Maus-Reime" - Wie die Worte schon sagen, einfallslose Reime wie: "Ich wohne in meinem Haus. In dem Haus wohnt auch eine Maus."

31.8.14 00:26


Einfach nur weg!

Manchmal hoff' ich auf Tage, an denen ich was erlebe.|

An Tagen, wo ich all' die Sorgen einfach niederlege.||

Du denkst, dass ist ein Scherz, doch wenn es dann zutrifft?|

Ich mit meinem Auto vor der Tür steh' und nehm' dich mit.||

 

Wenn du dann einwilligst und dann neben mir sitzt.|

Dann hoffe ich, dass du neugierig bist.||

Wenn du mich dann fragst: "Wo geht's denn hin.|

Und ich nur sage: "Dahin, wo uns der Weg hinbringt.||

 

Unter all' dem Schutt der uns begräbt.|

Will ich einfach nur den Moment, wo nichts mehr zählt.||

Keine Sorgen, kein Druck, einfach freier Atmen.|

Einfach sorglos Spaß´an dem Leben haben.||

 

Egal wo wir landen, einfach das Neue genießen.|

Einfach klar sein, wir lassen die Sorgen fliegen.||

Mal nicht daran denken, wie alles weitergeht.|

Einfach unverstellt und ehrlich ein Gespräch.||

 

Zusammen einfach nur in den Moment leben.|

Mal nicht über Zukunft Vergangenheit und Trauer reden.||

Nur über die momentane Lage lachen, freier Leben.||

 

Vielleicht einfach an Stränden spazieren, das kalte Wasser fühlen.|

Den Sonnenuntergang betrachten, eine Erleichterung verspüren.||

Nachts durch Straßen in der Großstadt gehen, den Trubel erleben.|

Und auf all den Streß keinen F*** geben.||

 

Klar, irgendwann muss diese Reise auch enden.|

Doch einfach mal die Realität ausblenden.||

Rumkommen, auch mal was anderes sehen, ohne Gedanken.|

Alles liegen lassen, die jetztige Freiheit noch nutzen, nur diese Chance.||

 

Am Ende des Trips  einfach Revue passieren lassen.|

Später zurückerinnern und über schöne Dinge lachen.||

Vielleicht wäre das dann der letzte Trip, der so geschieht.|

Doch sich daran erinnert, falls man sich mal verliert.||

 

#Litto

28.8.14 21:17


Eine grobe Zusammenfassung über meine letzte Beziehung

Ich war immer da, hab' dich beschützt.|
Doch im Endeffekt hat's nichts genützt.||
Wollte dich immer nur zum Guten führen.|
Aber du ließest dich von anderen verführen.||

Sagtest mir, es ging gegen deinen Willen, du wolltest nicht.|
Doch ich fand heraus, du wolltest nicht mich.||
Als es ernst wurde und ich mir einen Typen schnappte.|
Ich ihn schlug, bis der Schädel knackte.||

Er sich kaum noch bewegen konnte, gabst du es zu.|
Wochenlang ließ mir die Sache keine Ruh'.||
Doch ich habe nichts gesagt, hab' dir verzieh'n.|
Aber du musstest das Gleiche nochmal abzieh'n.||

Der, der sich mein Bruder schimpfte, unglaublich.|
Was tut ihr mir an, ich war dumm, doch ihr untauglich.||
Brach' den Kontakt zu ihm ab, schwor ihm den Tod.|
Doch dir vergab' ich nochmal, weil ich mich zurück zog.||

Doch irgendwann reicht's, du fragst dich warum?|
Ich schrie' dich an: "Man, bist du dumm?"||
Wutentbrannt stieg ich ins Auto, schoss dann los.|
Durch deine Stadt, viel zu Schnell, hoffte auf den Tod.||

Aber dann kam die Besinnung, du bist es nicht wert.|
Und doch nahm' ich dich wieder, was für'n Scherz.||
Ich war unglücklich, wusste es ist vorbei.|
Also redete ich nicht lang um den heißen Brei.||

Du wusstest nicht warum, ich wuste schon warum.|
Ich sagte dir, ich bin unglücklich, du bist wohl zu jung.||
Fühltest dich immer erwachsen und angepasst.|
Doch nach einiger Zeit hab' ich deine Unreife gehasst.||

Verspürte ich Liebe oder einfach nur deine Zuneigung?|
Warum das so kam? Ich suchte lang nach einem Grund.||
Doch jetzt weiß ich, dass es so besser ist.|
Schon wieder eine Beziehung, die zerriss'.||

Ich gebe zu viel für die Falschen, ich kann's nicht halten.|
Leider kann ich mir nichts erklären. Gedanken, Verhalten.||
Manchmal fühle ich mich innerlich besiegt.|
Doch dann merke ich, das ist kein Krieg.||

Um meine Trauer, meinen Hass, alles zu kompensier'n.|
Um nicht irgendwann über mich die Kontrolle zu verlier'n.||
Schreibe ich Texte über das, was mich bedrückt.|
Immernoch besser, sonst werd' ich verrückt.||

Aber manchmal treten Menschen in mein Leben.|
Die zeigen mir, wie funktioniert das Leben.||
Oft hab' ich mich gefragt wer ich bin.|
Doch manche Menschen geben mir einen Sinn.||

Manchmal merkt man nicht, wie verletztlich ich bin.|
Manchmal weiß man nicht, wer ich wirklich bin.||
Ich verschleier mein Wesen, eine Schutzfunktion.|
Ich bin einer, den das Pech niemals verschont.||
27.8.14 21:59


Zwar über einen Amoklauf gerhymt, aber sicher kein Vorhaben

Gekreuzte Waffen, ich tret' die Türen einfach ein.|

Durch Neid seh' ich die Felgen vom Maybach heller schein.||

Rollt das mattschwarze Monster vor, singt der Höllenchor.|

Und Litto steigt aus der herauskommenden Rauchwolke empor.||

 

Die Uzi's spucken Patronenhülsen, Kugeln pressen sich ins Brustbein.|

Du fängst an zu wein', doch Kleiner, es muss sein.||

Anonymisiert lege ich jeden Wichser um, jeder ist bedient.|

Oh ja, in meine weiße Maske bin ich unsterblich verliebt.||

 

Verzieht mit zerreißenden Punches, gespickt mit eurem Blut.|

Feuer in meinen Augen, mal sehen, wer mich jetzt ausbuht.||

In Millisekunden lad' ich die Bleispucker, mach' euch zum Blutspucker.|

Mein Blutdruck steigt immer weiter, doch im Keller ist der Blutzucker.||

 

Durch Adrenalin gefüllte Ven' kann ich schon nicht mehr richtig sehen.|

Die Hände zittern, Patronengürtel zieren mich, wie ein Emblem.||

Wie soll es weitergeh'n? Propan öffnet mir weitere Türen.|

Durch verbarriekadierte Türen, die meine Wut noch weiter schüren.||

 

 Heute wird ein langer Tag, heut' geh' ich über Leichen.|

Eure Gesichter verbleichen, heut' werd' ich mich entscheiden.||

Zwischen Vollautomatk und manuell, ob langsam oder schnell.|

Ob in der Dunkelheit, oder scheint der Tag heut hell?||

 

#Litto

27.8.14 17:23


Um halb sechs klingelt der Wecker, jetzt heißt's aufsteh'n.|

Der erste Weg zur Anlage, erste Aktion: Aufdreh'n.||

Irgendwie muss ich mich motivieren, doch ich habe keinen Bock.|

Entzünd' die Kippe, genieße den intelektuellen Hip Hop.||

 

Arbeitskleidung an, die Sicherheitsschuhe geschnürt.|

Der Weg zur Küche, der durch das Zimmer meines Bruders führt.||

Auf dem Weg nach unten ruf' ich ihm die Uhrzeit zu.|

Demotiviert doch mit Kragen hoch bereit ich meinen Kaffee zu.||

 

Sechs Uhr, draußen herrscht dichter Nebel, undurchdringlich.|

Doch den Griff der Tür find' ich, mir ist ganz schwind'lig.||

Um wach zu werden, zwing' ich den Subwoofer zur Höchstleistung.|

Hohe Drehzahl, es ist windig, ich scheiß' auf Verschleiß und.||

 

Auch die Kälte lässt mich kalt, wenn ich über den Asphalt knall'.|

Fenster einen Schlitz auf, damit ich nicht ganz verqualm'.||

Radfahrer und Fußgänger erschrecken beim Grölen des Motors.|

Mein kaputter Auspuff schallt durch meinen ganzen Wohnort.||

 

Stumpfe Miene, gelassene Haltung und ich polarisier' die Schaltung.|

Durch hartes Bremsen pulverisier' ich die Bremsen, Staubumwandlung.||

Der Motor glüht, die Kolben haben zu tun, dann springt der Lüfter an.|

Als läuft die Turbine an, werd' ich durch Lautstärke schon früh erkannt.||

 

Ich fahr' auf den Parkplatz, die Konkurrenz dreht sich argwöhnisch um.|

Sitz einen Moment noch im Auto, check' das iPhone, dreh' die Anlage stumm.||

Was kann ich dafür, wenn sich deren Gemüter erregen?|

Irgendwie muss ich ja den Tag überleben, ohne lang' zu reden.||

 

Erwartungsgemäß bin ich da, schon um zehn vor sieben.|

Mein Mitarbeiter taucht auf um sieben, dann wird der Einsatz beschrieben.||

Wir packen Material zusamm', dann machen wir uns auf den Weg.|

Und schon merken wir, dass Walsrode schon morgens lebt.||

 

Auf der Baustelle angekomm', machen wir uns an die Arbeit.|

Meine Verletzungen brennen und verschaffen mir mein Leid.|

Es wird gearbeitet, bis wir fertig sind hier.|

Der Tiefpunkt setzt ein, dann ist es viertel nach vier.||

 

Auf dem Heimweg selbes Spiel, nichts änderte sich.|

Auch nicht mein Blick, der selbe Ansatz, das gleiche Gesicht.||

Dann zu Hause, geduscht umgezogen, doch ich muss weiter.|

Das Wetter ist heiter und ich will hoch hinaus auf der Karriereleiter.||

 

Wie sagt man: "Ich bin Jung und brauch das Geld".|

Also arbeite ich, solange wie mich der Körper hält.||

Zusätzlich fahr' ich Pizza aus, wegen dem Geld und weil ich es brauch.|

Denn nur auf dem Asphalt fühl' ich mich zu Haus.||

 

Feierabend, an der Grenze der Belastbarkeit bin ich daheim.|

Doch meine Nacht wird noch sehr lang sein.||

Kein Auge krieg' ich zu, ich denke immer nur daran.|

Diese Begierde zieht mich in seinen Bann.||

 

Irgendwann sagt auch der Körper zu mir Nein.|

Ein Blick auf die Uhr, um halb zwei schlaf' ich ein.||

Morgens klingelt der Wecker wieder um die gleiche Zeit.|

Und mal wieder startet der gräuliche Alltagsbrei.||

 

#Litto

 

 

27.8.14 14:30


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